Donnerstag, 20. August 2009

Nussbitter (Tante Mimis)

Zutaten:
  • 20 - 30 grüne Walnüsse (Mai-Ernte, muss innen weiß sein!)
  • 1l Korn oder Grappa (40%)
  • 2 EL hochprozentiger Alkohol (Apotheke)
  • Kräutermischung (Mimi sagt: aus der Apotheke)
  • Schale einer halben Orange
Zubereitung:
  1. Nüsse halbieren,
  2. alle Zutaten in ein Gurkenglas geben.
  3. 2-3 Monate an einem hellen Standort lagern.
  4. Flüssigkeit abseien, in Flaschen füllen.
  5. Trinkbar frühestens nach 2 Jahren Lagerung, je älter, desto besser.
Habe neulich einen probiert, der ist gut und gerne 20 Jahre alt.
War ein guter Grund, das Rezept zu erfragen, und im Kalender den nächsten Mai als Erntetermin vorzumerken.
Jetzt muss ich "nur" noch herausfinden, was es mit der Kräutermischung auf sich hat...
Achja, die Ernte betreffend:
Mimi empfiehlt Mai; im Internet finden sich Datumsangaben wie "bis zum 21. Juni" oder "bis zum 13. Juli", und Einweghandschuhe verwenden, sonst hat man lange Zeit braune Finger!

Weiterführende Links:
gartendatenbank.de ganz Natur, ohne jeden Zusatz
dapach.at Naturansatz mit Honig
kirchenweb.at Macis, Nelke, Zimt, Vanille, Muskat, Zucker
Thea online Zimt, Sternanis, Gewürznelken, Zucker
chefkoch.de Muskat, Anis, Nelken, Sultanine, Zucker
gutekueche.at Muskat, Nelke, Zimt, Zitronenschale, Zucker
kochrezepte.de Vanille, Zimt, Zitronenschale, Rohrzucker, Gewürzpaste (?)

Mittwoch, 19. August 2009

Hühnerkeulen im Backofen

Für 2 Personen, Zubereitungszeit 1:40 (20' Vorbereitung, 1:25 Garzeit)

Zutaten
:

  • 4 Hühnerkeulen (Bio, versteht sich von selbst!)
  • 6 kleine Erdäpfel (Kartoffeln, Grundbirnen)
  • 1-2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g frische Paradeiser (Tomaten)
  • Pfeffer, schwarz gemahlen
  • Salz
  • 1 Glas Geflügelfond

Beize:

  • 3 Esslöffel Ketchup
  • 3 Esslöffel Pflanzenöl
  • 3 Esslöffel Sojasauce
  • 3 Esslöffel Chilisauce
  • 2 Teelöffel Honig

Kräuteröl:

  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • 4 Esslöffel Olivenöl
Zubereitung:

  1. Backrohr auf 200° C vorheizen
  2. Kräuteröl vorbereiten:
    Thymian und Rosmarin waschen, trockentupfen.
    Blättchen und Nadeln abzupfen,
    alles fein hacken,
    mit dem Olivenöl vermischen.
  3. Beize vorbereiten:
    Ketchup, Honig, Pflanzenöl, Soja- und Chilisauce im Töpfchen mischen und kurz aufkochen.
  4. Kartoffeln waschen; größere ggf halbieren oder vierteln.
  5. Zwiebeln und Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden.
  6. Paradeiser waschen, Stielansatz entfernen, je nach Größe halbieren oder vierteln.
  7. Die Hühnerkeulen pfeffern, salzen und in einen Bräter legen.
  8. Die Keulen grogzügig mit der Beize bepinseln.
  9. Die Kartoffeln zwischen die Keulen legen.
  10. Die Zwiebeln und den Knoblauch darüber verteilen.
  11. Kräuteröl darüber geben.
  12. Den Bräter auf der zweiten Schiene ins Rohr stellen und 40 Minuten garen.
  13. Dann den Geflügelfond dazu geben und weitere 30 Minuten garen.
  14. Dann die Tomaten oben auf legen und weitere 15 Minuten garen.

Stark angelehnt an Alfredissimo (Rezept von Susanne Fröhlich)
Mengen verändert, Garzeit verlängert.

Im Originalrezept werden Schritt 13 und 14 in Einem vollzogen und mit 15' angegeben. Die Keulen können aber mehr gebrauchen, und die Kartoffel sind nicht durch, wenn sie ein bischen zu groß geraten sind.

Dienstag, 31. März 2009

Nudeln mit Bärlauchpesto und roten Chilis

Für 4 Personen.
Zubereitung: 10 Min. + Kochzeit: ca. 12 Min.

Zutaten:

Bärlauchpesto:
  • 25 g frische Bärlauchblätter, gehackt
  • 150 ml Olivenöl
  • 25 g Pinienkerne
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 55 g Parmesan, gerieben
Nudeln:
  • 350 g Tagliatelle-Nudeln
  • 2-3 kleine rote Chilis, klein geschnitten
  • schwarzer Pfeffer
  • Parmesan

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten für das Pesto im Mixer pürieren.
  2. Tagliatelle nicht zu weich kochen, abgießen.
  3. Pesto und Chilis zu den Nudeln mischen und mit Parmesan und schwarzem Pfeffer servieren.

Tipp: Statt Bärlauch kann man auch Basilikum, Rucola oder Petersilie verwenden.


Entdeckt bei Schrot & Korn (April 2009)

Rotes Humus

Für 4 Personen.
Zubereitung: 15 Min.

Zutaten:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 410 g Kichererbsen (Dose o. Glas)
  • 150 g rote Paprika (Glas)
  • Pfeffersoße nach Geschmack
  • ¼–½ TL Paprikapulver
  • schwarzer Pfeffer
Zubereitung:

  1. Knoblauch im Mixer fein hacken,
  2. Kichererbsen und Paprika abtropfen lassen, zugeben,
  3. alles pürieren.
  4. Pfeffersoße und Paprikapulver unterrühren.
  5. Paste auf einen Teller geben,
  6. Oberfläche glätten, schwarzen Pfeffer grob darübermahlen.
Entdeckt bei Schrot und Korn (März 2009)

Ananas-Chili-Suppe mit roten Linsen

Für 4 Personen.
Zubereitung: 40 Min.

Zutaten:

  • 400 g Karotten
  • 250 g Zwiebeln
  • 1 Stück frischer Ingwer (etwa daumengroß)
  • 400 g Ananas
  • 1 Zitrone (unbehandelt)
  • 180 g rote Linsen
  • 1 Suppenwürfel (Gemüse)
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Kokosmilch
  • ½ TL Chilipulver
  • Salz + Pfeffer
  • ev. Cayenne Pfeffer
  • Erbsensprossen und dünne Streifen Rote Rübe zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Karotten grob raspeln oder fein schneiden,
  2. Zwiebeln in feine Spalten schneiden,
  3. Ingwer fein würfeln,
  4. Ananas würfeln
  5. Linsen in einem Liter Wasser 15 Minuten kochen, mit Salz und Brühe würzen.
  6. Öl erhitzen,
  7. Ingwer, Zwiebeln und Möhren 10 Minuten dünsten,
  8. Ananas zufügen, weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  9. Zitronenschale abreiben und hinzufügen.
  10. Die Hälfte der gegarten Linsen zufügen, pürieren,
  11. nach Bedarf mit Kochwasser der Linsen auffüllen.
  12. Mit Kokosmilch, Salz, Pfeffer und Chili und/oder Cayenne-Pfeffer abschmecken.
  13. Restliche Linsen unpüriert zufügen.
  14. Suppe vor dem Servieren mit Sprossen garnieren.

Stark angelehnt an ein Rezept entdeckt bei Schrot und Korn (März 2009)

Sonntag, 25. Januar 2009

Rainers Pastasugo mit Paradeisern und Feigen

Zutaten:

1 Dose gewürfelte Paradeiser (Tomaten) im eigenen Saft (Nettofüllmenge ca 400g)
1 EL Paradeismark
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 getrocknete Feigen
etwas Olivenöl
Salz und Pfeffer
Chili (wer mag)

Zubereitung:
  • Zwiebel würfelig schneiden,
  • Knoblauchzehe fein würfelig schneiden,
  • die getrockneten Feigen fein würfelig schneiden.
  • Zwiebel und Knoblauch in heißem Olivenöl glasig anschwitzen,
  • Feigen beigeben, gut verrühren.
  • Paradeiser aus der Dose zugeben,
  • Paradeismark zugeben,
  • köcheln lassen, ggf etwas reduzieren (eindicken).
  • Mit Salz, Pfeffer und Chili (wer mag) abschmecken.
Passt perfekt zu Bandnudeln oder Penne.

Sonntag, 11. Januar 2009

Curryschaumsuppe mit Bananen-Hühnertascherl

für 4 Personen

Zutaten:

SUPPE:
1 Zwiebel
100 g Zeller (Knolle)
1 Schuss Weißwein
½ Rindsuppe
250 ml Obers
2 EL Curry (*)
Salz, Pfeffer
Butter

TASCHERL:
200 g Nudelteig (Rezept siehe Pasta Grundrezept)
1 Banane
1 Dotter
1 Ei
100 g Hühnerfleisch
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer
Butter

Zubereitung:

SUPPE:
  1. Zwiebel fein schneiden,
  2. Zeller fein würfeln.
  3. Beides in etwas Butter anschwitzen.
  4. Mit Weißwein ablöschen und
  5. mit Rindsuppe aufgießen.
  6. Etwa 20 Minuten köcheln lassen und
  7. pürieren.
  8. Obers mit Curry verrühren und
  9. zur pürierten Suppenansatz geben.
  10. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

TASCHERLN:

  1. Das Hühnerfilet in kleine Würfel schneiden und
  2. in Butter kurz anbraten.
  3. Bananen zerdrücken und
  4. mit dem Dotter zum Hühnerfleisch geben.
  5. Mit Salz, Pfeffer sowie Cayennepfeffer abschmecken.
  6. Den Nudelteig (nicht zu) dünn ausrollen, am besten mit einer Nudelmaschine.
  7. Die Fülle in kleinen Häufchen auf den Nudelteig auftragen,
  8. den Rand mit Ei bestreichen und zusammenklappen.
  9. Die entstehenden Hohlräume niederdrücken und
  10. die Tascherln mit einer Teetasse Ausstechen.
  11. In Salzwasser 3 bis 4 Minuten kochen.

Die fertigen Tascherl in der aufgeschäumten Suppe servieren.

Stark angelehnt an ORF, Frisch gekocht, von Alexander Frankhauser.

(*) In unseren Breiten nehmen wir naturgemäß das überall erhältliche gelbe Curry. Der Begriff Curry steht aber streng genommen für Indische Gewürzmischungen. Es spricht also nichts dagegen, auch ausgefallenere als die gelbe Gewürzmischung zu versuchen.

In Graumohn gebackener Zander mit roten Rüben, Erdäpfeln und Rahm

für 4-6 Personen


Zutaten:
600 g Zander-Filet (ohne Haut)
50 g fein gemahlener Waldviertler Graumohn
50 g Semmelbrösel
1 Ei
Mehl
Butterschmalz
Salz
150 g rote Rüben
250 g Erdäpfel
5 EL Sauerrahm
1 EL Butter
Kümmel
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
Dille


Zubereitung:

 Rote Rüben:
  1. Rote Rüben schälen und würfeln (*) und
  2. in etwas Wasser langsam köcheln, bis der Sud etwas reduziert ist.
  3. Mit Salz und Kümmel abschmecken.
Erdäpfel:
  1. Erdäpfel kochen und
  2. schälen.
  3. Mit einer Gabel zerdrücken und
  4. mit der Butter und dem Sauerrahm abmischen.
  5. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Dille abschmecken.
Zander:
  1. Das Zanderfilet in ca. 60-80 g-Stücke schneiden und
  2. mit Salz leicht würzen.
  3. Den Graumohn mit den Semmelbröseln vermischen.
  4. Fischstücke nun wie durch eine Schnitzelpanier ziehen: Erst mehlen, dann durchs Ei ziehen und zuletzt in den Bröseln wälzen.
  5. In etwas Butterschmalz (zur Not auch in Butter) bei niedriger Temperatur langsam ausbacken. Dabei mehrmals wenden.
  6. Nach dem Backen gut abtropfen lassen und
  7. noch etwas salzen.
Der Tip: Bröselschnitzel, die ultimative Beilage!
  1. Reste von Semmelbrösel-Graumohn-Gemisch salzen und mit dem Rest vom Ei vermengen.
  2. Bröselgemisch vorsichtig zugeben, soviel das Ei verträgt.
  3. Mischen bis ein zäher Teig entsteht.
  4. Gegebenenfalls Brösel/Mohn nachdosieren.
  5. Zu Portionen formen und im Butterschmalz gemeinsam mit dem Fisch ausbacken.
Erdäpfeln mit dem gebackenem Zander, den roten Rüben und den Bröselschnitzel anrichten.
Stark angelehnt an das Rezept von Heinz Reitbauer (ORF, Frisch gekocht)

(*) Tipp: Vor dem Umgang mit Roten Rüben Hände ausgiebig mit Öl einreiben. Dann lässt sich die hartnäckige rote Farbe problemlos wieder abwaschen.

Samstag, 6. Dezember 2008

Maronireis (Kastanienreis)

Zutaten:
600g Maroni (Edelkastanien)
100g Staubzucker (Puderzucker)
Milch
(ev. 2cl Cognac oder Weinbrand)

zum Anrichten:
1/4l Schlagobers
Preiselbeermarmelade

Zubereitung:
  1. Kastanien waschen,
  2. mit dem Messer auf der gewölbten Seite kreuzweise einritzen.
  3. Kastanien portionenweise für 5 Minuten in siedendes Wasser geben, SOFORT schälen.
    (Vergiss das Erhitzen am Backblech im Backofen. Das taugt bestenfalls für's Maroniknabbern. So bekommst Du die pelzige Innenschale nicht ab!) 
  4. In kochendem Wasser weich kochen (ca. 1/2 Stunde).
  5. Kastanien heiß passieren (Stabmixer oder Flotte Lotte) und
  6. mit dem Staubzucker und etwas Milch (und ggf Cognac) zu einer dicken Masse verrühren.
Anrichten:
  1. Schlagobers steif schlagen.
  2. Einen Löffel voll Preiselbeeren auf einem Teller anrichten,
  3. Schlagobers darüber häufen.
  4. Kastanienmasse in Spaghetti-Form über das Schlagobers pressen.
Die "Spaghetti" lassen sich mit einer Kartoffel- oder Spätzlepresse gut herstellen.
Mein Geheimtip: Der Spätzle-Schwob von KULL mit runder Lochform.

Sonntag, 30. November 2008

Schwäbische Spätzle (Grundrezept)

2 Portionen Hauptspeise
4 Portionen Beilage

Zutaten:
250g Mehl
5 Eier (mittelgroß)
ggf. 1 gestrichener Teelöffel Salz

oder

250g Mehl
3 Eier (mittelgroß)
1/2 Tasse Wasser
ggf. 1 gestrichener Teelöffel Salz

Zubereitung:
  • Zutaten mit einem Rührgerät (Knetarm) zu einem zähen Teig schlagen bis er Blasen wirft.
    Wer's zünftig möchte, benutzt einen Kochlöffel.
    Ggf. vorsichtig Wasser zugeben, bis die Konsistenz passt. Eier können durch Wasser ersetzt werden.
    (Mengenangaben für die Spätzlepresse! Verwendet man ein Spätzlebrett mit Schaber, darf der Teig etwas flüssiger sein.)
  • Teig etwas ruhen lassen.
  • Salzwasser zum Kochen aufsetzen. Wenn der Teig ohne Salz zubereitet wurde, Wasser reichlich salzen!
  • Etwas Öl im Wasser verhindert das Zusammenkleben der Spätzle.
  • Wenn das Wasser kocht Spätzlepresse bis 3cm unter den Rand mit dem Teig füllen und den Teig langsam und mit mehreren Unterbrechungen ins sprudelnde Wasser pressen. Dabei die Presse etwa 20cm über dem Topfrand halten.
  • Spätzle vorsichtig auflockern,
  • sobald sie an die Oberfläche steigen abschöpfen, und in einen Topf mit warmen Wasser warm halten.
  • Wiederholen bis der Teig verbraucht ist.
  • Spätzle in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
Siehe auch: http://www.spaetzle.de/
Meine Lieblingspresse: KULL Spätzle-Schwob
Der Spätzle-Fix ist besonders gut gelungen. Damit gelingen Spätzle wie handgeschabt.